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Treffen Hanse-Sail Rostock 07.08.–09.08.2009

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Endlich, am 07.08.2009 war es soweit, worauf wir uns alle so gefreut hatten, nämlich unser Treffen in Rostock. Wie immer bei unseren Treffen hatten wir "Kaiserwetter" d.h. Sonne pur.

Wir trafen uns im Laufe des Freitags (wir waren 41 Personen!!) auf der Likedeeler, ein zum Wohnschiff umgebauter Stückgutfrachter der ehemaligen DDR. Er wird von der MK Rostock betreut. Das Schiff liegt in der Höhe des Warnowtunnels, also genau in der Mitte von Warnemünde und dem Rostocker Stadthafen.

Am Abend gab es ein gemeinsames Essen mit der MK Rostock und es wurde das Programm des nächsten Tages vorgestellt
. Am Samstag wurden wir mit einer Barkasse von der Likedeeler zum Liegeplatz der Fregatte Meck/Vorp zum Passagierkai gebracht, nicht ohne mehrmaliges Umsteigen von S Bahn und Stadtbahn. Hier sei erwähnt, dass wir einen ausgezeichneten Guide nämlich Guido von der Mk Rostock hatten der uns dort hinbrachte wo wir hin mussten. Ohne ihn wären wir orientierungslos durch Rostock geirrt, nochmals "Danke Guido".

Also, endlich schwitzend am Kai angekommen, wo es nur so von Menschen wimmelte, (war ja schließlich Hanse-Sail) machten wir uns den Weg frei zur Fregatte Meck-Vop. Wir hatten um 11 Uhr einen privaten Führungstermin. Aber es waren um 10.30Uhr noch so viele Besucher an Bord, dass ich nie im Leben an einen priv. Rundgang glaubte. Aber pünktlich, wie die Deutschen nun mal sind, waren alle Besucher von Bord und wir wurden an Bord gebeten. An Oberdeck wurden wir in 4 Gruppen aufgeteilt und dann begann eine ausführliche Führung, die sehr aufschlussreich und interessant war. Keiner hätte gedacht, dass so viel Technik in einer Fregatte vorhanden ist. Ein krasser Unterschied zu "unseren Fletchern". Die Führung dauerte ca. 2 Stunden und wir wurden dann freundlich von den "Jungs" verabschiedet.

Wir fuhren dann wieder per Bus und Bahn auf unser Wohnschiff zurück um uns für das nächste Event vorzubereiten, dass um 18.00Uhr beginnen sollte. Es war der Dampf-Eisbrecher-Stettin, Bauj. 1933. der im Rostocker Stadthafen lag, wo zur Hanse Sail der Bär steppt.
Diese alte Lady bringt eine Leistung von 2200 PS und fährt 15 Knoten schnell, hat eine Länge von 51 Metern und wird von einer Dreifach-Expansionsmaschine angetrieben, WOW!!!
Also der Reihe nach, wir wurden um 17.30 an Bord erwartet und konnten uns frei bewegen, wohin wir auch wollten, von der Brücke bis zur Maschine, wo ich später noch drauf zurückkomme.
Natürlich war das Schiff ausgebucht und es standen noch etliche Leuten auf der Pier, die keine Karten mehr bekommen hatten. Wir hatten diese Fahrt schon 9!!! Monate im voraus gebucht und das Glück gehabt die letzten 41 Plätze zu bekommen. Hier noch mal ein "Danke Schön an den Skipper Herrn Haase". Pünktlich um 18.00 Uhr legten wir ab, Richtung offenes Meer. An Bord gab es alles was uns glücklich machte, vom Schmalzbrot, Bratwurst, Bier, Schnaps, Wein usw.
Aber einen machte diese Fahrt besonders glücklich, nämlich unseren Oberheizer, Erdmann Scheskat!!!. Wie schon erwähnt, konnten wir uns auf dem Schiff frei bewegen, und so ging unser Heizer schnurstracks in den Kesselraum und löste den dortigen Heizer ab, und übernahm dessen Arbeit. Seine Arbeit bestand darin den Kesseldruck zu halten und immer schön die Kohle in den Feuerraum schmeißen. Ist ihm übrigens gut gelungen, die Fotos beweisen es. Respekt Erdmann!!! Er hatte sich einen Kindheitstraum erfüllt und trank anschließend mit der Heizercrew seien wohlverdientes Bier.
Nach ca. einer Stunde drehten wir bei und fuhren zurück. Uns kamen die wunderbarsten Segler entgegen ,eine sogenannte Auslaufparade, die ganz nah an uns vorbeifuhren, ein herrliches Bild diese tollen , alten Segelschiffe!!! Um ca. 22.15 Uhr machten wir wieder fest, blieben aber an Bord um uns ein tolles Feuerwerk anzusehen, wir hatten ja die besten Plätze und beendeten damit diesen, so wunderschönen Tag.
Mit Bus und Bahn fuhren wir dann wieder zur Likedeeler zurück.(Es war inzwischen 00.30 Uhr).
Zwei Personen haben die "Kurve" aber nicht gekriegt und vergnügten sich noch mit jede Menge Alkohol und...... bei der Hanse Sail. Aber zum Frühstück am nächsten Morgen waren sie dann "anwesend", sodass wir keine Verluste hatten. Am Morgen, nach dem Frühstück stimmten wir nun ab, wann und wo unser nächstes Fletchertreffen stattfinden sollte. Die Mehrheit stimmte für Kiel und zwar Mitte September 2010 mit Übernachtung in Laboe im Scheerhaus. Ich lasse mir noch was einfallen, was wir dort noch so anstellen (Besuchen) können.

Das war unser Treffen in Rostock und ich glaube es hat jedem gut gefallen, wir hatten viel Spaß und freuen uns nun auf Kiel 2010.

Bis denne
Hans